<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Redebeiträge vom 1. Mai 2026 on Schwarz-Roter 1. Mai</title><link>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/</link><description>Recent content in Redebeiträge vom 1. Mai 2026 on Schwarz-Roter 1. Mai</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Aufruf zum Schwarz-Roten 1. Mai 2026</title><link>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/aufruf/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/aufruf/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;a href="https://sr1m.tem.li/campaigns/2026_mai/"&gt;Als Text zur Kampagne&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>140 Jahre Haymarket Riot</title><link>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/haymarket/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/haymarket/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;a href="https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_haymarket/"&gt;Als Text auf unserem Blog&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Be_hindertenkämpfe</title><link>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/ableismus/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/ableismus/</guid><description>&lt;p&gt;Ich bin behindert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Satz alleine löst in vielen Menschen Unbehagen aus, aber es ist so einfach: Ich bin behindert von einer Gesellschaft in der nur Leistung zählt. Ich bin behindert, weil mir Fähigkeiten zu- oder abgeschrieben werden, weil mein Körper und mein Gesundheitszustand aus der Norm fällt. Wobei ich nicht sagen will, dass jeder behinderte Mensch automatisch krank ist - nur weil mein Körper nicht so funktioniert, wie es viele wollen, bin ich nicht krank - ich kann nur einfach nicht lange laufen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Militarisierung</title><link>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/militarisierung/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/militarisierung/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Gefährt*innen, liebe Genoss*innen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;die Kriege der Herrschenden rücken näher. Wir sehen ihre Kriegsvorbereitungen überall, wo wir uns bewegen. In der Schule sprechen Jugendoffiziere vom Dienst fürs Vaterland, Firmen stellen auf Waffenproduktion um und überall in unseren Vierteln sehen wir Soldat*innen auf Plakaten und Werbetafeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeiten, in denen der Krieg eine bloße Nebenerscheinung des Normalzustandes zu sein schien, sind vorbei. Militarisiert wird nach innen und nach außen, die Rüstungsproduktion wird angezogen, die Repression gegen echte oder vermeintliche Staatsfeinde steigt. 2025 erreichten die globalen Rüstungsausgaben erneut einen Höhepunkt. Deutsche Rüstungskonzerne fahren Jahr für Jahr Rekordgewinne ein und liefern dafür Tod und Leid in die ganze Welt. Und selbst das, was uns als Frieden verkauft wird, ist nichts anderes als eine kontrollierbare Phase, die wiederum durch das Leid anderer überhaupt erst aufrechterhalten werden kann.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Jin, Jiyan, Azadî</title><link>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/iran/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/iran/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Freund*innen, Genoss*innen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;heute stehen wir hier am 1. Mai - dem internationalen Kampftag der Arbeiter*innen. Ein Tag des Widerstands, der Solidarität, der Hoffnung. Und wir sprechen heute auch über Iran. Über ein Volk, das seit Jahrzehnten kämpft - gegen Unterdrückung, gegen Armut, gegen ein islamistisches Regime, dass auf Gewalt aufgebaut ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Welt hat den Aufstand gesehen. Die Bewegung - Frau, Leben, Freiheit - war kein kurzer Moment. Sie ist ein fortdauernder Kampf. Zehntausende Menschen wurden auf den Straßen getötet, während den Protesten. Zehntausende wurden verhaftet, gefoltert, eingeschüchtert, exekutiert. Und trotzdem: Die Menschen kehren immer wieder zurück auf die Straße. Immer wieder für fundamentale Menschenrechte, ihre Freiheit und Gleichberechtigung. Denn sie haben nichts mehr zu verlieren - aber alles zu gewinnen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Carework</title><link>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/carework/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/carework/</guid><description>&lt;p&gt;Heute, am 1. Mai, erinnern wir an die Kämpfe der Arbeiter*innenbewegung, an Streiks, an Aufstände, an all jene, die sich gegen Ausbeutung und Unterdrückung gestellt und teils dafür mit ihrem Leben bezahlt haben. Und während wir erleben, wie damals erkämpfte Rechte aktuell wieder stark unter Druck geraten und verteidigt werden müssen, sind wir darüber hinaus noch lange nicht am Ziel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn die Ausbeutung der Arbeit war und ist noch immer eng verknüpft mit der Unterdrückung von Frauen, queeren und nicht-binären Menschen. Der Kapitalismus baut nicht nur auf der Aneignung von Lohnarbeit auf, sondern auch auf unsichtbarer, unbezahlter oder zumindest aber unterbezahlter Reproduktionsarbeit – Care-Arbeit, emotionale Arbeit, Hausarbeit, Pflege. Diese Arbeit wird systematisch entwertet, weil sie historisch Frauen zugeschrieben wurde. Noch heute leisten FLINTA* fast doppelt so viel Care-Arbeit wie cis Männer. Und ganz ehrlich? Es reicht. Wir haben keinen Bock mehr! Denn während antifeministische Bestrebungen auf dem Vormarsch sind, misogyne Politiker*innen patriarchale Gewalt instrumentalisieren, um rassistische Narrative zu befeuern, Gesetze uns keine Selbstbestimmung über unsere Körper erlauben, dürfen wir nebenbei auch noch die Mental Load für unsere Freunde, Mitstreiter und Genossen tragen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wilder Wald Wilhelmsburg</title><link>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/wiwa/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/wiwa/</guid><description>&lt;p&gt;Wir kämpfen für den Wilden Wald in Wilhelmsburg. Ja genau, in Wilhelmsburg gibt es einen Wald. Er ist seit über 60 Jahren ganz von alleine auf einer Brachfläche gewachsen. Ein autonomer Wald, der sich nix sagen lässt und keinen Förster hat und jetzt einfach da ist, mit allen seinen Bäumen und Sträuchern, Tieren und Pilzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Stadt Hamburg will diesen Wilden Wald vernichten - um neue Häuser zu bauen. Das Bezirksamt Mitte und die IBA planen dort das sogenannte Spreehafenviertel. Neben neuen Sportplätzen und 35.000 m² Gewerbefläche sollen auch 1.100 Wohnungen gebaut werden. Aber in Hamburg gibt es genug Leerstand, leere Büros und brachliegende Hafenflächen, wo Wohnungen gebaut werden können. Dafür darf kein Wald zerstört werden. Die Sommer werden immer heißer, Starkregen nimmt zu. In der Klimakrise und dem Artensterben dürfen keine Wälder mehr gerodet werden. Wir fordern bezahlbaren Wohnraum und eine grüne Stadt für alle!&lt;/p&gt;</description></item><item><title>EFRAS Hamburg</title><link>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/efras/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/efras/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Genoss*innen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;diese Welt ist aktuell so abgefuckt - auf allen Ebenen. Die Reichen werden immer reicher, während die Zahl der hungernden Menschen steigt. Dabei profitieren die Bonzen von Kriegen, Krisen und rechten und faschistischen Tendenzen. Sie treiben sie voran, weil sie für ihre Millionen nützlich sind. Und an Musk, Trump, Merz und Co. wird offensichtlich, wie misogyn und sexistisch ihre Ideologie dabei ist. Wie sehr Frauenhass und Patriarchat in kapitalistische Strukturen eingeflochten sind.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Klimabewegung</title><link>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/klima/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/klima/</guid><description>&lt;p&gt;Die Klimagerechtigkeitsbewegung ist tot. Das ist nicht ganz richtig, sie liegt im Sterben und ist auf dem Weg in die gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit. 2019 demonstrierten noch über 1,4 Millionen Menschen in Deutschland und über 7,6 Millionen weltweit für Klimaschutz. Zum globalen Klimastreik im September letzten Jahres waren es nur noch ca. 50.000 Menschen deutschlandweit. Wir sind abgestumpft gegenüber immer neuen Meldungen von Wetterrekorden und Extremwetterereignissen. Der Kampf gegen den Klimawandel ist nicht vorbei, seine Relevanz ist nur aus den Köpfen verschwunden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>die plattform Hamburg</title><link>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/plattform/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://sr1m.tem.li/blog/2026_mai_redebeitraege/plattform/</guid><description>&lt;p&gt;Liebe Genoss*innen, liebe Freund*innen, liebe Anarchist*innen,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;auch dieses Jahr sind wir wieder hier zusammengekommen, um den Kämpfen der Arbeiter*innenklasse zu gedenken und uns zu fragen: Wie geht es weiter mit der anarchistischen Bewegung in Hamburg?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einig sind wir uns wohl alle in unserer Haltung zu Staat und Kapital. Weg damit! Wir alle streben eine befreite Gesellschaft an, frei von Unterdrückung und Ausbeutung und in internationaler Solidarität. Aber wie erreichen wir das? Wie wird die Vision vom Anarchismus real?&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>